Worum geht es?

Redaktion

Kein Baugebiet Seeterrassen!

  • Gegen eine Kleinstadt in der Kleinstadt, die größer ist als jede Ortschaft Zülpichs.
  • Für eine wunderschöne Bördelandschaft mit Erholungswert.
  • Gegen Betonwüsten und öde Steingärten.
  • Für einen ungehinderten Ausblick auf die Kernstadt und in die Eifel.
  • Gegen noch mehr Autoverkehr, der den Fußweg vom See zur Stadt zerschneidet.
  • Für den See als dauerhaftes Naherholungsgebiet.
  • Gegen Leerstand in den Dörfern und der Kernstadt.
  • Für ein Bürgerbegehren! Bürgerinitiative.

Kein Baugebiet Seeterrassen!

Insgesamt 1500 Menschen sollen sich im Großprojekt „Seeterrassen“ in den kommenden 2 Jahren ansiedeln. Damit wäre diese „Kleinstadt in der Kleinstadt“ größer als jede historisch gewachsene Ortschaft von Zülpich. Doch die Infrastruktur wächst nicht so schnell mit: Schon jetzt gibt es zu Stoßzeiten Autostaus durch Zülpich, schon jetzt fehlen Kita-Plätze, schon jetzt sind teilweise mehr als 30 Kinder in einen Klassenraum eingepfercht. 1500 Bürger mehr an exakt dieser Stelle und auf so engem Raum verschärfen diese Problematiken noch.

Die „Seeterrassen“ versperren den ungehinderten Blick auf die historische Kernstadt und in die Eifel. Neubürger und Seepark-Besucher von außerhalb können Zülpich somit gar nicht mehr wahrnehmen.

Es gibt viel verträglichere Siedlungsmöglichkeiten: z.B. hinter dem Sportplatz mit fußläufiger Anbindung an die Bördebahn. Zudem existieren in ganz Zülpich zahlreiche, bisher ungenutzte Baulücken.

Mit den „Seeterrassen“ fallen wichtige Ackerflächen in der Größenordnung von 36 Fußballfeldern weg, die zahlreichen Tierarten wie den Greifvögeln als Lebensraum dienen. Die Umsiedlung des Feldhamsters für das Baugebiet „Seegärten“ ist gescheitert – der Hamster ist in Zülpich ausgestorben. Tiere lassen sich nicht einfach umsiedeln! Die „Seeterrassen“ reichen bis zu 50 Meter an den Seepark Zülpich heran. Hier sind Beschwerden und Klagen z.B. bzgl. Lärmbelästigung vorprogrammiert und würden langfristig das Aus für den Seepark in seiner aktuellen Form bedeuten.

Die Bürgerinitiative „Keine Seeterrassen!“ setzt sich für einen Bürgerentscheid ein. Dann bestimmen SIE, ob Sie dieses Projekt wirklich in der Römerstadt Zülpich haben wollen.

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